7/28/2025
Max
Und wie dir eine alte Entwicklerweisheit den Arsch retten kann.
Es gibt Entscheidungen, die willst du für immer treffen.
Zum Beispiel: Wen du heiratest. Oder was für ein Mensch du werden willst.
Aber dann gibt es Entscheidungen, bei denen “für immer” nicht sinnvoll ist.
Zum Beispiel: Welchen KI-Anbieter du in deine Software einbaust.
Denn machen wir uns nichts vor:
Der Markt für KI-Modelle, Tools und Agenten dreht sich schneller als ein Consultant seine PowerPoint-Folien.
Heute ist GPT-4.5 das Maß der Dinge. Morgen vielleicht Claude. Oder Mistral. Oder ein Schweizer Start-up, das heute noch in einer WG in Zürich sitzt und übermorgen den LLM-Markt pulverisiert.
Und du? Du hast dich vor sechs Monaten entschieden – und darfst jetzt zusehen, wie dein ganzes Tech-Setup zur digitalen Fußfessel wird.
Vendor Lock-in. Der Albtraum aller, die gerne agil wären, aber bei der falschen Hochzeit “Ja” gesagt haben.
Was ist das Problem?
Und du?
Kannst nicht einfach wechseln, weil du alles auf einen Anbieter zugeschnitten hast.
→ Glue code everywhere.
→ Anpassungen überall.
→ Und das Ganze bitte über alle deine Anwendungen.
Glückwunsch – du steckst in der Sch**sse. So richtig.
Die brutale Wahrheit: Der KI-Markt ist kein Safe Space
Wenn du glaubst, dass der LLM-Markt sich einpendeln wird – so wie ERP oder CRM – dann hast du den Schuss noch nicht gehört.
"No one was ever fired for buying SAP!"
Korrekt, nur gibt's das SAP nicht im KI-Umfeld. Der Markt ist ein Rennen, das von den größten Playern der Welt gefahren wird, das aber genauso gut von einem unbekannten Rookie gewonnen werden kann. Wir befinden uns aktuell erst in der ersten Kurve nach dem Start.
Dieses Rennen wir noch Jahre gehen und viele Führungswechsel haben.
Bereits aktuell ist das "stärkste Modell am Markt" ein Titel, den kein Anbieter länger, als wenige Tage für sich beanspruchen kann.
Und in Zukuft?
Neue Player werden kommen. Große verschwinden. Regulierung kommt.
Und du willst dich jetzt festlegen?
Das ist, als ob du beim beim Pokern in Runde eins All-in gehst. Und wunderst dich, wenn du bei der nächsten Karte rausfliegst.
Die Lösung
Dieses Dilemma ist nicht neu. Nur die Rennstrecke hat sich geändert und die Rennautos sind schneller. Aber das Konzept, mit dem man in seiner Softwarearchitektur auf sich schnell ändernde Einflüsse reagiert, existiert schon ewig und sollte auch hier Anwendung finden:
Separation of Concerns.
Heißt:
→ Was sich schnell ändert, trennen wir sauber von dem, was stabil bleiben soll.
→ Was nicht direkt unsere Businesslogik ist, wird von anderem Code separiert.
Beispiele:
→ Man schreibt keinen Business-Code direkt auf Datenbank-Abfragen.
→ Man verheiratet nicht die Benutzeroberfläche direkt mit dem Backend.
→ Man koppelt nicht die Geschäftslogik hart an die Technologie von Anbieter X.
In der Theorie wissen die Meisten das.
In der Praxis? Schreiben Teams ihre komplette KI-Logik direkt auf GPT-4o – und tun so, als wär das für die Ewigkeit.
Hallo ONE!
Wir entwickeln seit 2001 (kein Schreibfehler) Software im B2B-Umfeld und seit 2017 (ebenfalls kein Dreher). Wir kennen das Problem aus hunderten Projekten und wir haben uns darum gekümmert.
ONE macht genau das, was gute Softwarearchitektur schon immer predigt:
👉 Trennung von Business-Logik und Technologie-Auswahl.
Du baust deine Use-Cases, Workflows und Agenten – und Nexus kümmert sich darum, mit welchem Modell das gerade laufen soll und was die perfekte Technologie für die Datenbereitstellung ist.
👉 Wechseln mit zwei Klicks.
Heute GPT, morgen Mistral, übermorgen Gemini? Kein Problem. Du tauschst nur den Anbieter – dein Use Case bleibt gleich.
👉 Keine Abhängigkeit von proprietären APIs.
Nexus abstrahiert das Modell – nicht du. Deine Entwickler haben Besseres zu tun, als alle drei Monate neu zu implementieren.
👉 Absicherung gegen den "Was ist, wenn unser Anbieter verschwindet?"-Albtraum.
Spoiler: Wird passieren. Und dann ist es gut, wenn du einfach umschalten kannst.
Warum das entscheidend ist? Weil du KI nicht einführst, um Technik zu bewundern.
Du willst:
Du willst Business Value.
Und der entsteht nicht dadurch, dass du ein LLM gut verstehst – sondern dadurch, dass du es schnell, sicher und flexibel einsetzen kannst.
ONE gibt dir dafür die Freiheit.
Fazit: Eheversprechen gehören in die Kirche, nicht in deine Architektur
Wer heute seine KI-Infrastruktur auf einen Anbieter zementiert, handelt fahrlässig.
Vendor Lock-in ist nicht nur ein Kostenrisiko – es ist ein Innovationskiller.
Und ja: Es gibt andere Wege.
Separation of Concerns funktioniert seit Jahrzehnten.
Und ONE bringt dieses Prinzip in die Welt der KI.
Modell austauschen statt Software neu schreiben. Entscheidungen revidieren statt bereuen.
Denn eines ist sicher:
Der KI-Markt wird sich weiterdrehen.
Frage ist nur, ob du mitdrehen kannst – oder mit der falschen Architektur untergehst.
P.S.:
Wenn du glaubst, dass du dich jetzt festlegen musst – dann hast du Nexus noch nicht ausprobiert.
Testen. Entkoppeln. Durchstarten.
Ohne Trauschein.
Bleibe immer auf dem Laufenden!